| Statt auf einen Drink in die Bar oder aufs Clubbing geht man nach Büroschluss heutzutage auf 9-Loch. Denn der „After Worfk Golf Cup" und Hyundai machen Schluss mit langweiligen Feierabenden.
VON NINA KALKUSCH
FRECHEN. Wäre es eine Folge der US-Kult-Serie „Ally McBeal", würden sich nach Feierabend wieder einmal die Kollegen der Anwaltskanzlei zum geselligen Tagesausklang in der benachbarten Bar treffen - zum „After-Worken". Doch Allys Zeiten sind vorbei. Heute trifft man sich nicht nur am Wochenende, sondern auch direkt nach Büroschluss am Golfplatz, jeden Montag um 18 Uhr auf eine schnelle 9-Loch-Runde. Davon ist zumindest die W&L Internationale Golf AG mit Sitz im nordrhein-westfälischen Frechen überzeugt und der Erfolg scheint ihr Recht zu geben: „Nach einem nahezu überwältigenden Erfolg im Vorjahr mit rund 7.500 Turnier-runden und knapp 400 Turnieren auf 23 Golfanlagen quer durch Deutschland erwarten wir 2007 eine dramatische Steigerung: Wir spielen dieses Jahr 15.000 Turniere und 50.000 Tumierrunden auf 70 teilnehmenden Golfanlagen", gibt After-Work-Golf-Cup-Projektleiter Klaus Finger einen ersten Überblick über die Dimension der bundesweiten Amateurserie.
„Die Serie wird bereits in ihrem zweiten Jahr sehr populär und dadurch wird das Finden starker Partner natürlich leichter", und auch hierfür legt der engagierte AWGC-Projektleiter ein Beweisstück vor: einen frisch unterschriebenen Vertrag mit Hyundai als neuen, leistungsstarken Titelsponsor.
Vorgabewirksame 9-Loch
Die Grundidee zum AWGC entstand bereits vor vier Jahren. Nachdem der DGV 2006 erstmals vorgabewirksame 9-Loch-Tumiere erlaubte, wurde die Idee von Peter Willems. Vorstand der W&L Internationale Golf AG, und Projektleiter Finger aus der Schublade gezogen. Waren die vorgabewirksamen Kurzturniere letztes Jahr noch bis Hcp. -18,5 beschränkkt, dürfen diese seit kurzem auch für die Hcp.-Klasse 3 (18,4 bis 11,5) vorgabewirksam gespielt werden. Somit wächst die Zielgruppe des 9-Loch-Turnierkonzepts (sowie der 2002 gegründeten IGC-9-Loch-Golfcommunity) und zieht bundesweit Kreise. Angesprochen sollte sich dabei jeder und jede fühlen, denn „es dürfen alle teilnehmen", so Finger, „wir wollen jünger, sportlich und unprätentiös sein, um mit einer modernen Turnierserie, die in die Zeit passt, einen leichten Zugang zum Golf zu bieten."
Ungewohnt unbürokratisch
After Work muss spontan und unkompliziert sein - das liegt in der Natur der Sache. Und so präsentiert sich auch der After Work Golf Cup ungewohnt unbürokratisch: Alle kurzentschlossenen Bürohengste können sich bis zwei Stunden vor Tumierstart, also bis 16 Uhr, kurzfristig anmelden und kurzerhand den Schlips gegen die Spikes eintauschen. Besonders die kurze Spieldauer von rund 2,5 Stunden durch den 18-Uhr-Kanonenstart komme bei den Teilnehmern gut an. „Dadurch bleibt genügend Zeit fürs Familienleben und die Wochenenden sind golferisch nicht völlig verplant." Immerhin seien 90 Prozent der Teilnehmer berufstätig, der durchschnittliche AWGC-Golfer ist unter 50 Jahren und jünger.
Modische und rasante Partner
„Mit rund 20.000 Turnierteilnehmern bietet uns der Hyundai After Work Golf Cup eine erstklassige eine erstklassige Plattform, um unsere Marke zu präsentieren und neue Kunden von den Vorzügen unserer Fahrzeuge zu überzeugen", unterstreicht Karl-Heinz Engels, GF der Hyundai Motor Deutschland GmbH, das für 2007 unterzeichnete Sportsponsoring. Vor allem das einzigartige und durchaus originelle Ranglistensystem, das jederzeit online abrufbar ist, spreche alle Handicapklassen und eine junge, sportlich orientierte Zielgruppe an. Gemeinsam mit der koreanischen Automarke sowie den beiden Partnern Golfpartner.de und dem trendigen Modelabel Canterbury of New Zealand will die W&L Golf AG den After Works Golf Cup in ein paar Jahren „zu einer gelernten Marke und einem bekannten Instrument" entwickeln.
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